VERHINDERUNGSPFLEGE – BEZAHLUNG FÜR DIE VERTRETUNG


Bei der sogenannten Verhinderungspflege handelt es sich um die Kosten für eine Krankheits- oder Urlaubsvertretung der Pflegeperson. Fällt die Pflegeperson aus, besteht Anspruch auf Ersatzpflege für maximal 6 Wochen pro Kalenderjahr. Dabei ist der Grund, weshalb die eigentliche Pflegeperson verhindert ist, nicht ausschlaggebend. Das kann Urlaub oder Krankheit sein, aber auch beispielsweise ein Arzttermin oder eine Familienfeier. Die Verhinderungspflege kann auch dann in Anspruch genommen werden, wenn ein Familienangehöriger die Pflege übernimmt, während die polnische Pflegekraft zu Hause ist. Die Kosten für die Vertretung übernimmt die Pflegekasse. Daneben können 50% des Anspruchs auf Kurzzeitpflege auf die Verhinderungspflege übertragen werden.


Eine Hilfe für die dringend benötigte Hilfe

Insgesamt können somit für die Verhinderungspflege pro Jahr bis zu 2.418 Euro in Anspruch genommen werden. Wer also über längere Zeit eine Ersatzpflege benötigt, ist hiermit deutlich bessergestellt, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. Die Gesetzgeber sind auf dem richtigen Weg, den Pflegebedürftigen ein würdevolles Alter zu ermöglichen. Rechtsverbindliche Auskünfte erteilen die Sozialversicherungsträger, Pflegekassen, Krankenkassen Rentenversicherungsträger oder auch Pflegestützpunkte.

Soviel ist klar:

Mit der Verhinderungspflege bleiben Sie oder ihre Angehörigen auch dann nicht im Regen stehen, wenn die vertraute Pflegeperson verhindert ist. Es stehen Ihnen bis zu 2418 Euro pro Jahr von Ihrer Pflegekasse für eine Ersatzpflege zur Verfügung.